10 Tipps für einen guten Newsletter

Jeder fünfte Deutsche (und sogar jeder vierte Jugendliche) verschickt laut einer Bitkom-Studie täglich E-Mails. Erst diesen Montag habe ich meine neue Ausgabe von 2 Minuten verschickt; meinem Newsletter, der hier abonniert werden kann. Dort berichte darüber, was gute Logos ausmachen. Doch viele fragen sich sicherlich genauso: Was macht einen guten Newsletter aus?

2-minuten-newsletterViele Menschen checken also mehrmals täglich ihr E-Mail-Konto und werden so auch auf Newsletter aufmerksam. Es gibt 10 Eigenschaften, die ein Newsletter heute haben sollte, um erfolgreich zu sein:

1. Layout: Ansprechend gestaltet und geschrieben

[bctt tweet=“Gute Grammatik, Stil und Design sind bei Newslettern wichtig. #tipp #newsletter“ username=“ChristianAllner“]

Es ist eine Binsenweisheit, aber Optik wirkt. Einen schönen Newsletter lesen wir auch gern. Genauso wichtig ist aber auch das Schriftbild. Das sind einmal der Schrifttyp, der gewählt wird, aber genauso der Schreibstil. Einen drögen Amtsbrief kann ich überall lesen, aber ein Newsletter soll mich doch unterhalten!

2. Mobil optimiert und sozial verlinkt

[bctt tweet=“Spannendes will geteilt werden – und dafür braucht es Buttons, auch in der Mobilversion. #newsletter“ username=“ChristianAllner“]

Der beste Newsletter bringt aber nichts, wenn ihn niemand lesen kann. Und immer mehr Menschen konsumieren mobil, d.h. ein Newsletter soll und muss auch auf dem Smartphone oder Tablet gut lesbar sein.

3. Kurze übersichtliche Texte!

[bctt tweet=“#Newsletter sollen kurz sein. Fertig. #tipps #hack“ username=“ChristianAllner“]

Wir leben in einer schnellebigen Welt. Alles ist TL;DR – Too Long; Didn’t Read. Eine kanadische Microsoft-Studie fand bspw. heraus, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne bei uns Menschen z.T. nur noch bei 9 Prozent liegt. Es ist also wichtig das, was Sie kommunizieren wollen, möglichst kurz und knapp zu fassen.

4. Informativer Content

[bctt tweet=“Bleiben Sie informativ. Weswegen liest man Ihre Beiträge denn sonst? #newsletter “ username=“ChristianAllner“]

Schreiben Sie praktische Tipps und thematisieren Sie Alltagsprobleme – zu denen Sie Lösungen anbieten. Machen Sie Listen mit Tipps auf oder erzählen Sie von persönlichen Erfahrungen: Das macht Ihren Newsletter informativ.

5. Schreiben Sie spannende Betreffzeilen!

[bctt tweet=“Mein letzter #Newsletter: Was macht das perfekte Logo aus? Ist das spannend formuliert?“ username=“ChristianAllner“]

Ihr Leser sieht als Erstes die Betreffzeile. Was ist spannender: „Empfehlungen zur Gestaltung ansprechender Unternehmenslogos“ oder „Was macht das perfekte Logo aus?“? Mit der Betreffzeile entscheiden Sie ob Ihr Leser Ihren Newsletter überhaupt öffnet oder gleich wegschiebt, weil er langweilig klingt.

[bctt tweet=“Geben Sie in Ihrem #Newsletter eine kleine Vorschau. #snippet“ username=“ChristianAllner“]

Nach der Betreffzeile zeigen die meisten Mailanbieter noch ein paar Dutzend Wörter, mit denen die E-Mail eingeleitet wird. Das können Sie nutzen, um Ihren Leser noch etwas zu reizen und ihn zum Anklicken zu bewegen.

6. Vergessen Sie das Rechtliche nicht

[bctt tweet=“Auch ein #Newsletter braucht #Impressum und #Datenschutzerklärung.“ username=“ChristianAllner“]

Ihr Newsletter stellt rechtlich genauso ein Telemedium dar wie eine Website oder Facebookseite. Deswegen müssen ein Impressum und eine Datenschutzerklärung vorhanden sein.

7. Machen Sie Ihren Newsletter analysierbar

[bctt tweet=“Ihr Newsletter sollte über Tools analysiert werden. Wozu machen Sie das sonst?“ username=“ChristianAllner“]

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Ihr Newsletter soll natürlich auch für Sie interessante Zahlen liefern: Welche Beiträge sind für Ihre Leser interessant? Worauf wird viel geklickt? Die meisten Anbieter wie AWeber oder Rapidmail bieten hierzu eigene Analysetools. Viele erlauben auch eine Verknüpfung bspw. mit Google Analytics, um herauszufinden, wie viele Newsletter-Leser sich auch Ihre Website anschauen.

8. Werden Sie persönlich

[bctt tweet=“Überlegen Sie, wie persönlich Ihre Ansprache im #Newsletter sein soll.“ username=“ChristianAllner“]

Bis zu einem gewissen Grad ist eine persönliche Ansprache okay. Es sollte im Vorfeld schon klar sein, ob der Leser geduzt oder gesiezt wird. Wenn aber nun jeder Newsletter mit „Sehr geehrter Christian Allner“, „Hallo Christian Allner“ oder einfach „Hallo Christian“ beginnt, wird es a) langweilig und b) höre ich zumindest dahinter immer die Algorithmen ticken, die einfach nur Namen einpflegen. Ich selbst halte es so, dass ich gar keine Namen verwenden. Meine Abonnenten müssen nur ihre E-Mail-Adresse angeben. Alles andere regelt sich dann schon. Das ist gleichzeitig ein Datenschutzplus.

Es gibt aber auch viele Stimmen, die eine starke Personalisierung wollen, um sich von Spam-Mails abzuheben. Sie müssen selbst entscheiden, was auf Sie zutrifft.

9. Seien Sie nicht aufdringlich

[bctt tweet=“Ein #Newsletter soll informativ sein, keine tägliche Wasserstandsmeldung.“ username=“ChristianAllner“]

Vermeiden Sie es, täglich oder fast täglich einen Newsletter zu schreiben. Einerseits gehen Ihnen dadurch schnell die Themen verloren, andererseits kann es den Leser schnell nerven. Ihre Kunden haben selbst schon genug zu tun, also suchen Sie sich einen passenden Zeitpunkt heraus. Wie das geht? Das kläre ich in meinem nächsten Newsletter – also abonnieren!

10. Etwas Werbung ist okay

[bctt tweet=“Ein bisschen Werbung im #Newsletter ist okay. Die 20%-Regel beachten.“ username=“ChristianAllner“]

Werbung ist okay. Immerhin liest Ihr Empfänger den Newsletter ja, weil er von Ihnen kommt. Weisen Sie ruhig auf Veranstaltungen hin, Angebote o.Ä. Nur übertreiben Sie es nicht. Die Faustregel besagt, dass etwa 20 Prozent eines Newsletters Werbung sein dürfen. Im Bestfall gelingt es Ihnen die Werbung in einen informativen Mehrwert zu verpacken.

Tipp: Schreib Liebesbriefe

Birgit von Marketing-Zauber hat es gut zusammengefasst: Newsletter schreiben ist wie Liebesbriefe schreiben. Wir wollen Aufmerksamkeit, Interesse, uns selbst im besten Licht darstellen, unsere Qualitäten bewerben und ein Verabredung (einen Auftrag) ergattern. Gar nicht so falsch und ein guter Extra-Tipp.

Quellen: unternehmer.de, input-blog.de, deutsche-startups.de

Abonnieren:

Christian Allner, M.A.

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch.
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Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv. Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch.

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