5 Tipps für produktiveres Arbeiten im Coworking Space

Immer mehr Menschen sind digital tätig. Viele Freelancer, digitale Nomaden, aber auch immer mehr Angestellte arbeiten online. Früher nannte sich das Telearbeit, heute sagt man Home Office oder Coworking Space. Doch im Gegensatz zu den eigenen vier Wänden bieten Coworking Spaces viele Vorteile. Dabei spielen die Produktivität, die Motivation und die sprühende Kreativität die eine Rolle, aber auch zum anderen das Networking sowie die Interaktion mit Businesskontakten die andere.

Doch egal, was Sie genau machen, es gibt einige wichtige Hinweise für alle Coworking-Nutzer.

1. Automatisierte Systeme

Zwar sollten Sie sich immer auch persönlich um Dinge kümmern, aber ein automatisiertes Ablage- und Sortierungssystem ist immer wichtig. Gerade digitale Nomaden, die nie häufig an denselben Arbeitsplätzen sind, verbringen häufig wertvolle Zeit damit ihre Workstation erst aufzubauen. In der Zwischenzeit können aber Ihre Management-Systeme schonmal die Mails vorsortieren.

Nützliche Dienste sind bspw. Zapier oder IFTTT. Diese Social-Management-Tools erlauben das Automatisieren von Aufgaben und ersetzen damit teilweise virtuelle Assistenten bzw. machen denen die Arbeit leichter. Soll für die Archivierung eine E-Mail automatisch in Dropbox gespeichert werden? Sollen neue Instagram-Bilder meines Lieblingsaccounts automatisch auf meiner Pinterest-Pinnwand auftauchen? Dafür gibt es entsprechende Zaps bzw. Applets (früher Recipes) bei diesen Diensten.

 

IFTTT und andere Dienste wie Zapier erlauben das Verknüpfen von Tools und Aufgaben.

IFTTT und andere Dienste wie Zapier erlauben das Verknüpfen von Tools und Aufgaben.

Bei IFTTT lege ich bspw. fest, dass wenn Vorgang A stattfindet Vorgang B ablaufen soll. Bspw. bekomme ich eine Mail mit “Rechnung” oder “Invoice” im Betreff, soll diese automatisch an meinen Buchhalter weitergeleitet oder in einem entsprechenden Unterordner meines Mailaccounts verstaut werden.

2. Standing Desk und abgetrenntes Büro

Ein eigener Arbeitsbereich ist wichtig. Deswegen boomen viele Coworking Spaces: Es gibt eigene, abschließbare Räume, die nicht meine Wohnung sind. Das ist psychologisch wichtig, um auch mal abzuschalten und die Arbeit als zu beendet betrachten zu können. Wichtigste Regel für eine gesunde Work-Life-Balance: Niemals neben dem Schreibtisch schlafen!

Beim Arbeiten selbst hilft das regelmäßige Wechseln von Körperhaltung – da bietet sich ein Standing Desk oder Stehschreibtisch hervorragend an. Viele Coworking Spaces verfügen bereits über welche.

3. Coworking Spaces in der Nähe

Coworking Spaces erlauben gemeinsames und kollaboratives Arbeiten.

Coworking Spaces erlauben gemeinsames und kollaboratives Arbeiten.

Immer nur am selben Fleck zu arbeiten ist langweilig. Suchen Sie sich immer mal neue Spaces aus. Gerade Großstädte bieten häufig mehrere Standorte. Um neue Kontakte zu knüpfen oder einfach einen Tapetenwechsel zu bekommen ist das wichtig!

Auch spannend:  Das sind die neuen Reaktionen bei Facebook.

Bei Coworking.de finden Sie eine bundesweite Übersicht vieler Coworking Spaces und die German Coworking Federation ist der Bundesverband für Coworking in Deutschland.

4. Kaffee!

Oder Tee. Je nach Vorliebe. Doch die Deutschen lieben ihren Kaffee. Viele kommen ohne ihn morgens nicht aus dem Bett oder überhaupt zu klaren Gedanken. Auf der Arbeit hält er als Kitt und Schmiermittel die Belegschaft zusammen und am Laufen. Kaffee in allen Variationen vom klassischen Schwarzen ohne Zucker über Espresso bis zu Latte-Variationen sind für viele nicht mehr wegzudenken.

Es empfehlen sich Kaffeevollautomaten und die Verarbeitung von ganzen Bohnen. Das Tolle an der modernen Arbeitskultur: Sie können entweder Kaffevollautomaten online bestellen oder bei Ihrem Gastronomiebedarfshändler in Ihrer Nähe. Vollautomaten bieten sich übrigens deswegen an, weil sie den Kaffee mit Druck verarbeiten. Das heiße Wasser sickert nicht langsam durch den gemahlenen Kaffee, sondern wird durchgedrückt. Das lässt den Kaffee wesentlich angenehmer und sanfter im Geschmack sein, da bittere Röst- und Gerbstoffe kaum Zeit haben sich zu bilden.

5. Hab Spaß!

Coworker nach getaner Arbeit.

Coworker nach getaner Arbeit.

Das ist immer wieder zu betonen: Spaß bei der Arbeit! Egal, wo Sie sind. Sie haben nur ein Leben. Erkunden Sie auch mal die Städte, in denen Sie sind, unterhalten Sie sich mit Ihren Coworkern – daher kommt ja auch der Name. Sonst hätten wir nur Soloworking Spaces.

Bildquellen: “Time to ifttt” CC BY 2.0 via Tommy Wong; “Coworkers” CC BY 2.0 via Alper Çuğun; “Comemoração do Coworking Day 2010” CC BY 2.0 via BeesOficce Espaço de Coworking Rio de Janeiro

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Christian Allner, M.A.

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch.
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