Die Power im Präsentieren: Was brauche ich, um in Erinnerung zu bleiben

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Schon an Schulen und Universitäten wird fleißigen Schülern und Studierenden der Wert von herausragenden Präsentationen gelehrt. Ob später im Berufsleben beim internen Pitchen um Funding für das karrierefördernde Lieblings-Projekt, vor dem zahlbereiten Kunden zur Kaufüberzeugung oder im wissenschaftlichen Betrieb zur Vorstellung von interessanten akademischen Ergebnissen: Herausragende Präsentationen sind im Berufsleben unerlässlich.

Glücklicherweise kann gutes Präsentieren gelernt werden. Mit welchen Tipps und Tricks Sie nachhaltig bei Ihren Rezipienten in Erinnerung bleiben, zeigt dieser Beitrag auf. Der Fokus liegt auf den fünf wichtigsten Tools und Hilfsmitteln, um eine unvergessliche Präsentation abzuliefern.

Ansprechende Präsentationssoftware nutzen

Die meisten Präsentationen werden mithilfe der Präsentationssoftware PowerPoint kreiert, die Bestandteil des Microsoft-Office-Pakets ist. Sie erfreut sich vor allem aufgrund ihrer hohen Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen sehr großer Beliebtheit. Anders sieht es hinsichtlich der Kompatibilität bei Keynote von Apple aus, das häufig auf Windows-Systemen für Probleme sorgt. Da in Betrieben oftmals Windows genutzt wird, ist PowerPoint daher bei vielen Anlässen die sinnvollere Wahl, um unangenehme Verzerrungen in der Präsentation und ähnliches zu vermeiden. Immer beliebter ist die online verfügbare Software Prezi. Sie erlaubt dynamische, unverbrauchte Designs und stellt außerdem die Daten online verfügbar. Allerdings gilt gerade bei Präsentationen, die hinsichtlich des Datenschutzes kritisch sind, Vorsicht bei der Nutzung von Prezi. Unternehmens-Interna sind bei Prezi schlecht aufgehoben.

Digitale und analoge Konzepte miteinander verbinden

Wenn Sie meinen, eine gut gestaltete digitale Präsentation sei das A und O einer gelungenen Präsentation, täuschen Sie sich damit gewaltig. Vielmehr sollte eine gute Präsentation abwechslungsreich gestaltet sein, sodass digitale und analoge Präsentationshilfen passend zum Einsatz kommen. Neben der oben diskutierten digitalen Präsentationssoftware können so auch einige analoge Präsentationshilfen genutzt werden. Hierzu zählen beispielsweise großflächige Banner, auf denen wichtige Punkte festgehalten und unmittelbar veranschaulicht werden können. Besonders in Schulen ist die plastische Erfahrung für die zuhörenden Kinder besonders wichtig, um wichtige Inhalte zu vermitteln. Auch unterstützende Laserpointer zum Aufzeigen wichtiger Punkte auf den Präsentationsmaterialien sind immens wichtig, wenn Präsentationsfolien gezeigt werden. Der Pointer erleichtert es dem Zuhörer, den Inhalten und den Gedankengängen des Redners folgen zu können. Auch Displays wie zum Beispiel Tablets, die herumgereicht werden, tragen mitunter zum tieferen Verständnis des vorgetragenen Stoffes bei.

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Das Publikum als Adressat der Präsentation begreifen

Das Publikum wird häufig bei Vorträgen schlichtweg vergessen, denn während der Vorbereitung einer Präsentation nimmt man das Publikum kaum wahr. Dies kann zur Falle werden, denn das Publikum ist nicht nur stummer Teilnehmer der Präsentation, sondern häufig tief in das Thema involviert und wird daher auch gegebenenfalls kritische Rückfragen stellen. Wichtig zur eigenen Souveränitätswahrung des Vortragenden ist daher, dass das Publikum der Präsentation leicht folgen kann, sodass Unklarheiten direkt im Keim erstickt werden. Deswegen gilt es, eine adressatengerechte Ansprache zu wählen, direkten Blickkontakt zu den Zuhörern zu wahren und das Publikum gegebenenfalls auch in den jeweiligen Vortrag mit einzubinden.

Zuhörer an Ort und Stelle abholen

Aufgrund dessen sollte man sich als Vortragender im Vorfeld der Präsentation genau überlegen, wo die Zuhörer abgehört werden wollen. Beispielsweise müssen bei akademischen Vorträgen Laien anders adressiert werden als bestens ausgebildete Studenten und Wissenschaftler in dem jeweiligen Forschungsgebiet. Ebenso müssen einzelne Kunden idealerweise entsprechend ihrer individuellen Präferenzen angesprochen werden, damit für jeden einzelnen Zuhörer ein größtmöglicher Zugewinn an Wissen entsteht. Hochkomplexe Thematiken sollten generell in leichte Diagramme überführt werden, um einen leichten Zugang zur behandelten Materie zu schaffen. Überladende Folien sind daher wenig zweckdienlich. Stattdessen sollte auf übersichtliche, klar strukturierte Folien und Übersichten geachtet werden.

Roten Faden erkennen lassen

Wichtig ist es zudem, einen roten Faden innerhalb der Präsentation erkennen zu lassen. Einen solchen erreicht ein Vortragender durch die Zielvorgabe am Anfang der Präsentation, ein Inhaltsverzeichnis und ein regelmäßiges Rückkehren zum Inhaltsverzeichnis, um die Struktur eindeutig erkennbar zu machen. Abschließend sollte auf das initial angegebene Ziel eingegangen werden, um aufzuzeigen, wie die Präsentation zur Erreichung des Ziels beigetragen hat.

Mit einigen Kniffen dieser Art wird die Präsentation somit im Handumdrehen zum vollen Erfolg. Gute Vorbereitung zahlt sich aus!

Philipp Luis

Philipp Luis

Inhaber bei projectVal GmbH
Internationaler Projektmanager mit langjähriger Erfahrung im Online-Marketing und IT-Bereich.

Gründer von projectVal und Networker, welcher gerne seine Erfahrungen, sowie Tipps und Tricks beim erfolgreichen umsetzen von Projekten teilen und austauschen möchte.
Philipp Luis

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