Warum arbeite ich gern mit Startups und etablierten Unternehmen zusammen?

Startups loben Kooperationen mit Mittelstand und Konzernen – das geht aus einer neuen Bitkomstudie hervor. 4 von 5 Startups arbeiten danach mit etablierten Unternehmen zusammen. Die große Mehrheit bewertet die Zusammenarbeit positiv – aber jeder Vierte beklagt Arroganz der Etablierten.

79 Prozent der Startups kooperieren mit etablierten Unternehmen


Die große Mehrheit der deutschen Startups arbeitet mit etablierten Unternehmen zusammen – und bewertet die Kooperation unter dem Strich als positiv. 4 von 5 Startups (79 Prozent) kooperieren auf die eine oder andere Art mit Mittelständlern oder Konzernen.

So geben 3 von 5 Startups (60 Prozent) an, dass sie gemeinsam mit etablierten Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, rund jedes zweite (46 Prozent) kooperiert auf andere Art und Weise, etwa bei Gründerwettbewerben. Und 17 Prozent sagen, dass Unternehmen finanziell an dem Startup beteiligt sind.

16 Prozent der Startups arbeiten allerdings gar nicht mit etablierten Unternehmen zusammen.

Startups und etablierte Unternehmen: Symbiose oder Parasit?

Viele Startups haben ihre Expertise, aber ihnen fehlt häufig der Marktzugang, den etablierte Unternehmen bereits besitzen. Doch profitieren von einer Zusammenarbeit beide Seiten?

Ich bin in der interessanten Position beides beurteilen zu können:

Ich bin Mittelständler (Agentur Schrift-Architekt.de)

Ich arbeite häufig mit Startups zusammen und nutze viel Technologie aus diesem Bereich, bspw. um unseren hausinternen Cloudserver aufzubauen, für Messenger-Cloud-Dienste oder die Absicherung (IT-Sicherheit) der Kundenkommunikation. Hierbei gehe ich sehr international vor und greife auf Startups aus Deutschland, USA, Neuseeland und auf freie Entwickler aus der Open-Source-Szene zurück.

Mein Team halte ich auch dazu an offen und unvoreingenommen mit anderen Unternehmen zu arbeiten.

Ich bin Startup (DER SEMINAR – Eine Marke der Alwa UG)

Gerade baue ich mit DER SEMINAR ein eigenes Startup auf und habe bereits Anfragen erhalten von klassischen Unternehmen, die mich und meine Technologie nutzen möchten (Dozenten, KMUs im Weiterbildungssektor, auch Branchenverbände u.a. aus Bayern).

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Wir schaffen Digitalisierung und helfen dem Mittelstand dabei sich für die Digitalisierung zu rüsten, indem wir Live-Webinare, Seminare und Inhouse-Events anbieten, um digitale Kompetenzen kompakt zu vermitteln. Denn es nützt nichts die Technologie zu haben ohne sie zu nutzen.

Fazit: Etikettierungen machen Leute

Bei meiner Arbeit habe ich auch eines festgestellt: Ob ich mich Startup, Unternehmen, Mittelständler oder KMU nenne – das hängt vor allem mit der Selbstsicht zusammen.

Ein Startup zu werden ist also gar nicht schwer: Ich geh auf Instagram und ändere meinen Beschreibungstext in „Startup CEO“. Fertig!

Sind wir damit fertig? Natürlich nicht! Denn ob ich mein Unternehmen als Startup oder KMU oder als Schokoeis sehe, obliegt mir. Für keine der Bezeichnungen gibt es eine DIN-Norm. Die persönliche Sicht auf sich selbst und das eigene Unternehmen bestimmt die Sichtweise.

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Christian Allner, M.A.

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.
Er ist kaufmännisch ausgebildet (Immobilienverwalter im ersten Leben), in mehreren Branchenverbänden aktiv und promoviert zurzeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.
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