Stories ’n Sexting: Warum ist Snapchat so verdammt erfolgreich?

Es wird das Jahrzehnt der Messenger: Facebook (Messenger), WhatsApp, Threema und irgendwie auch Instagram waren sehr erfolgreich in diesem Segment. Doch seit einiger Zeit thront über allem Snapchat.

Als der Sex-Messenger seriös wurde

Snapchat startete als Plattform für Sexting – also das Verschicken von sexuell erregenden Nachrichten und vor allem Bildern. Erst vor kurzem, mit der Einführung von Stories, wurde Snapchat seriöser und bekam seine große Fangemeinde.

Stories ’n Sexting

Was kann der Messenger und was hebt ihn von anderen vergleichbaren Diensten ab? In seinem informativen Kurzvideo „Snapchat Murders Facebook“ möchte Casey Neistat das beantworten:

Besserer Datenschutz durch 24-h-Verfallsdatum?

Besonders an Snapchat ist vor allem die Begrenzung von Nachrichten, den Snaps, auf einen Tag. Nach 24 Stunden löschen sich die Nachrichten automatisch. Das verführt einerseits dazu, ständig bei Snapchat aktiv zu sein, aber suggeriert andererseits das Gefühl von Privatsphäre und Datenschutz. Egal wie dämlich der Beitrag ist, nach 24 h ist er ja sowieso weg, richtig?
Nein, nicht wirklich. Der 24-Stunden-Marker ist zwar eine nette Sache, doch innerhalb des Zeitraums können Nutzer dennoch die Snaps runterladen und haben sie dann in der Tasche. Außerdem ist das kalifornische Start-Up in den Vereinigten Staaten angesiedelt – also ist es um einen wirklichen Datenschutz dank NSA & Co. nicht wirklich bestellt.

Snapchat testen?

Snapchat gibt es als App für die meisten gängigen Betriebssystem, einfach mal in der Suchmaschine des Vertrauens recherchieren.

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